Das Fazit am Ende der wissenschaftlichen Arbeit setzt dem Werk noch einmal die Krone auf. Gerade dieser wichtige Teil der Bachelorarbeit stellt viele Studierende immer wieder vor Herausforderungen. Was genau sollte hier noch einmal erwähnt werden und was gehört keinesfalls ins Fazit? Mit dem Fazit kann die Note der Arbeit stehen und fallen. Es ist der letzte ausformulierte Teil der Arbeit und bleibt dem Leser somit in der Regel besonders im Gedächtnis.

In diesem Artikel wollen wir darlegen, wie genau das perfekte Fazit aufgebaut ist, was hineingehört und was bei der Formulierung beachtet werden sollte. So hoffen wir, hilfreiche Tipps und eine gute Hilfestellung für das Schreiben eines Fazits zu geben, das beim Leser besonders positiv im Gedächtnis bleibt.

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Was ist eigentlich ein Fazit? Definition und Bedeutung

Das Fazit bedeutet das letzte Kapitel einer wissenschaftlichen Arbeit. Das Wort leitet sich vom lateinischen facit ab und bedeutet so viel wie „es ergibt“ oder „es macht“. Die Wortherkunft gibt somit schon Aufschluss über das, was im Fazit zu erwarten ist, nämlich Ergebnisse. Beim Fazit der Bachelorarbeit handelt es sich um eine wertende Zusammenfassung der im Rahmen der Arbeit gefundenen Ergebnisse. Es dient dazu, die Arbeitsergebnisse zu präsentieren und den wichtigsten Teil der erbrachten Forschung für den Leser zusammenzufassen.

Die Struktur und der Aufbau des Fazits der Bachelorarbeit

Das Fazit sollte sich an der gängigen Struktur orientieren. So beginnt es idealerweise mit der Vorstellung der wichtigsten Forschungsergebnisse aus dem Hauptteil. Im Anschluss daran folgt die Zusammenfassung aus den Schlussfolgerungen der Diskussion oder Auswertung sowie die Beantwortung der Forschungsfrage. Weiterhin kann im Fazit auch ein Hinweis auf noch offene Fragen, die für die Forschung von großem Mehrgewinn wären, verwiesen werden.

Insgesamt lässt sich der Aufbau des Fazits einer Bachelorthesis in fünf Teile gliedern. So besteht der Schluss einer Bachelorarbeit aus:

  • Einem interessanten Einstieg
  • Einer Zusammenfassung der Bachelorarbeit
  • Den wichtigsten Ergebnissen und der Argumentation
  • Der Beantwortung der Forschungsfrage
  • Dem Ausblick auf die weitere Forschung.

Mit diesem Aufbau ist es möglich, ein übersichtliches und gut lesbares Fazit zu erstellen.

Der Einstieg nimmt dabei Bezug auf das in der Einleitung beschriebene Problem und ermöglicht es dem Ersteller der Arbeit, einen Lösungsweg zu skizzieren.

Die darauffolgende Zusammenfassung der Bachelorarbeit liefert dabei weitere Details zum Lösungsweg. Es wird dargelegt, wie genau vorgegangen worden ist und aus welchem Grund.

Im Rahmen der Ergebnisse und der Argumentation werden zwischen 3 und 5 Argumente aufgegriffen, die dem Ersteller als Wichtigste erscheinen. Es kann angesprochen werden, wie sie gefunden wurden sowie die Bedeutung für das Thema beschrieben werden. Weiterhin kann an dieser Stelle eine Einordnung in das Forschungsfeld folgen.

Schließlich wird die Forschungsfrage der Bachelorarbeit im Rahmen des Fazits beantwortet. Die Beantwortung erfolgt nach einer Überleitung von den präsentierten Ergebnissen. Im Folgenden wird nun die Forschungsfrage aufgegriffen und klar beantwortet. Idealerweise sollte sie mit Ja oder Nein beantwortet werden können. Die Basis für die Beantwortung liefern dabei die Forschungsergebnisse.

Der letzte Teil des Fazits gibt schließlich einen Ausblick auf weitere Forschung. Dieser Teil sollte kurzgefasst werden und keinesfalls die Relevanz der eigenen Arbeit verringern. Trotzdem ist es wichtig, noch offene Fragen kurz anzusprechen. Weiterhin kann ein kurzer Ausblick auf die zu erwartenden Entwicklungen in der Forschung zum Thema gegeben werden sowie eine Empfehlung für künftige Forschung gegeben werden. (Dazu sollte der Abschnitt über häufige stilistische Fehler beachtet werden).

Inhalt des Fazits: Das darf keinesfalls fehlen

was ist ein Fazit

Wie bereits bemerkt, handelt es sich beim Fazit um den Höhepunkt der Bachelorarbeit. Es bildet zusammen mit der Einleitung der Bachelorarbeit den Rahmen und muss somit in jedem Fall die zu Beginn gestellte Forschungsfrage ausreichend beantworten. Weiterhin müssen die wichtigsten Erkenntnisse aus der Arbeit selbst aufgegriffen und noch einmal überblicksmäßig dargelegt werden. Auch der Ausblick auf noch offene Fragen darf nicht fehlen. Diese zeigen, dass man selbst weiterdenkt, als bis zum Ende der Arbeit und hinterlassen beim Bewertenden stets einen guten Eindruck. Wichtig ist es dabei allerdings darauf zu achten, dass nicht einfach die Formulierungen aus dem Hauptteil erneut übernommen werden. Es sollte frei formuliert und zusammengefasst werden, was im Rahmen der Arbeit herausgefunden worden ist. Keinesfalls ins Fazit gehören allerdings neue Ideen, Strukturen oder nicht genutzte Literatur, es sei denn, diese wird erst nach der Abgabe der Arbeit veröffentlicht und hätte weitere wichtige Erkenntnisse liefern können, die eigene Ergebnisse beeinflussen könnte.

In den Inhalt einer Bachelorarbeit gehören somit:

  • Die Zusammenfassung der wesentlichen Aussagen
  • Das Ergebnis – die Antwort auf die Forschungsfrage
  • Kritische Würdigung – Einordnung der Ergebnisse in den Forschungskontext
  • Schlussfolgerungen und offene Fragen
  • Ausblick auf die Zukunft und zu erwartende Entwicklungen.

Wie lang sollte das Fazit bei einer Bachelorarbeit sein?

Die Faustregel für das Fazit bei wissenschaftlichen Arbeiten ist, dass das Fazit nicht mehr als 5 – 10 % des Umfangs der gesamten Bachelorarbeit umfassen sollte. Je nach Länge der Bachelorarbeit kommen demnach schon einige Seiten zusammen. Am Ende soll das Fazit allerdings nur einen Überblick über die Erkenntnisse, die im Rahmen der Arbeit gefunden worden sind, geben, deshalb ist es nicht zwingend notwendig, irgendwelche Floskeln aus dem Ärmel zu schütteln, um diese Mindestlänge einzuhalten. Idealerweise bringt das Fazit das Wichtigste auf den Punkt und stellt gewonnene Erkenntnisse so dar, dass es zusammen mit der Einleitung eine Einheit bildet. Auch kann es sein, dass die Universität selbst Vorgaben zur Länge des Fazits einer Bachelorarbeit macht, es lohnt sich also noch einmal in die vom Fachbereich (z.B. Maschinenbau, BWL, Pädagogik usw.) formulierten Vorgaben zu schauen.

Das Verfassen des Fazits einer Bachelorarbeit kann jedoch für den Ersteller schwierig sein. In einem solchen Fall können die Experten von StudiBucht Ihnen mit dem Ghostwriting der Bachelorarbeit unterstützen. Egal, ob es sich um eine Bachelorarbeit in BWL oder in Sprachwissenschaften handelt, ob Sie eine ganze Bachelorarbeit oder nur einen Teil davon schreiben müssen, helfen professionelle Ghostwriter von StudiBucht Ihnen gerne!

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Tipps für gute Formulierungen im Fazit

Natürlich gibt es auch beim Fazit einige Standardfloskeln, die gerne gelesen werden. In diesem Abschnitt haben wir die wichtigsten und beliebtesten Formulierungen für das Fazit einer Bachelorarbeit zusammengetragen.

Fazit Satzanfänge

– Wie gezeigt werden konnte, …
– Durch die Anwendung der Methode A konnte besonders die Relevanz der Bereiche X und Y hervorgehoben und näher betrachtet werden…
– Durch die Anwendung diverser Studien konnte vor dem Hintergrund A gezeigt werden, wir relevant B ist…

Beantwortung der Fragestellung

– Der Einsatz der Methode A konnte die Hypothese X von Beginn der Arbeit bestätigen/widerlegen. Die Forschungsfrage lässt sich nun wie folgt beantworten…
– Die zu Beginn der Arbeit aufgestellte Hypothese, dass A sich wie beschrieben auf B wirkt, konnte im Rahmen dieser Arbeit widerlegt/bestätigt werden. Diese Tatsache führt dazu, dass die Forschungsfrage wie folgt beantwortet werden muss.
– Die Forschungsfrage von Beginn der Arbeit lässt sich nun aufgrund der Widerlegung/Bestätigung der Hypothese A von Beginn der Arbeit wie folgt beantworten…

Glaubwürdigkeit / Reproduktionsfähigkeit

– Durch den Einsatz der Methode X und der Standardisierung der Fragebögen ist die Reliabilität dieser Arbeit gegeben.
– Durch Faktor X ist die Reliabilität gegeben, allerdings können Faktor A und B zu anderen Ergebnissen führen, wenn…

Perspektive

– Im Rahmen dieser Arbeit wurde besonders ein Fokus auf X gelegt. In der Zukunft sollte weiterhin A betrachtet werden, um…
– Während im Rahmen dieser Untersuchung ein Fokus auf Aspekt A gelegt wurde, sollten zukünftige Studien näher auf Aspekt X eingehen…

Insgesamt lohnt es sich in jedem Fall beim Fachbereich nachzufragen, ob dort gut benotete Bachelorarbeiten einsehbar sind. In diesen Arbeiten können Fazit Beispielformulierungen für den eigenen Fachbereich gefunden werden, die für noch bessere Noten sorgen können. Insgesamt ist besonders die Formulierung des Fazits abhängig vom Fachbereich, der Natur der Bachelorarbeit und der angewandten Methodik.

Die korrekte Zeitform fürs Fazit

Fazit schreiben Bachelorarbeit

Grundsätzlich stehen für das Fazit zwei Zeitformen zur Verfügung, zum einen das Präsens, also die Gegenwartsform, zum anderen eine Form der Vergangenheit, dabei kann zwischen Präteritum und Perfekt gewählt werden. Welche Zeitform fürs Fazit einer Abschlussarbeit gewählt werden muss, hängt ein wenig davon ab, an welchem Punkt die Arbeit endet.

Grundsätzlich gilt, dass das Präsens einen offenen Charakter ausdrückt, während der Schluss einer Bachelorarbeit im Präteritum ausdrücken würde, dass die Arbeit abgeschlossen ist und somit in der Vergangenheit liegt. Letztendlich ist jedoch auch eine Mischform möglich, bei der auf die eigene Arbeit im Präteritum oder Perfekt verwiesen wird, während die Forschungsergebnisse, die weiterhin Bestand haben werden, im Präsens verfasst werden können.

Wofür man sich am Ende entscheidet, ist dem Ersteller der Arbeit selbst überlassen und kann flexibel an die eigenen Präferenzen angepasst werden. Wichtig ist allerdings, dass konsequent nur eine dieser Möglichkeiten genutzt wird, damit das Fazit nicht verwirrend wird. Es sollte sich also früh für eine der Formen entschieden werden.

Der Rahmen der Arbeit – Einleitung und Fazit – Frage und Antwort?

Das Fazit sollte als direkte Antwort auf die Einleitung in die Bachelorarbeit verstanden werden. Die beiden Teile der Thesis sollten möglichst sinnstiftend miteinander in Verbindung gebracht werden. Die Forschung wird im Schlusswort resümiert und die Fragen, die in der Einleitung aufgeworfen worden sind, werden beantwortet. So bilden Einleitung und Schlusswort den Rahmen der wissenschaftlichen Arbeit.

Was ist der Unterschied zwischen einem Fazit und einer Zusammenfassung?

Das Fazit unterscheidet sich insofern von einer Zusammenfassung, dass nicht einfach nur das im Hauptteil erarbeitet wiedergegeben wird. Viel mehr wird es in einen Kontext eingebettet, der für weitere wissenschaftliche Arbeiten von Interesse ist. Das Fazit dient dem Leser noch einmal als Erinnerung an die wichtigsten Aspekte, allerdings handelt es sich nur um die Schlussausführungen, die aufgrund der ausformulierten wissenschaftlichen Arbeit im Hauptteil getroffen werden können.

Beispiel für das Fazit und das Resümee einer Bachelorarbeit

Im Folgenden wollen wir noch einmal einen kurzen Überblick geben, wie das Fazit der Bachelorarbeit sprachlich gestaltet werden kann. Es handelt sich hierbei um das gekürzte Beispiel für ein Fazit und ein Resümee.

Fazit Bachelorarbeit – Beispiel: 

Durch die Anwendung von Onlinestudien und Umfragen wurde besonders die Altersgruppe der Menschen von 20 und 45 zur Beantwortung der Fragen im Rahmen dieser Studie herangezogen. Es ging dabei um den Umgang mit der Situation des Lockdowns in Zeiten von Corona und der sozialen Distanz, die wegen ihnen entstand.

Zu Beginn der Arbeit wurde sich der Hypothese bedient, dass besonders diese Altersgruppe unter der durch den Lockdown entstehenden sozialen Isolation litt. Diese Hypothese konnte im Rahmen dieser Studie bestätigt werden.

Im Rahmen der Umfrage zeigte sich, dass besonders Singles unter der durch den Lockdown entstehenden sozialen Isolation litten. Viele fühlten sich plötzlich einsam und litten unter der Einschränkung ihrer sozialen Kontakte, welche in manchen Fällen nur noch digital stattfanden. Besonders betroffen waren Singles in der Altersgruppe ab 30, in der bereits viele andere ihrer Gleichaltrigen in Familiengefüge gebunden waren, was die soziale Isolation für Alleinstehende nur noch weiter verstärkte.

Der im Rahmen dieser Studie eingesetzte Fragebogen ist standardisiert und kann somit reproduziert werden. Die Reliabilität der Ergebnisse im Rahmen dieser Arbeit ist somit gewährleistet.

Als einschränkender Faktor für die Aussagekraft dieser Studie ist allerdings die Geografie zu sehen. Der eingesetzte Fragebogen war nur von deutschsprachigen Probanden zu beantworten, weshalb die Ergebnisse nicht auf andere Länder angewandt werden können, allerdings ist es naheliegend, dass auch dort eine solche Studie ähnliche Ergebnisse hervorbringen wird.

Das darf beim Schreiben eines guten Fazits nicht übersehen werden

Fazit Bachelorarbeit

Das Fazit – der Schlussteil einer Bachelorarbeit – ist nicht alleine Zusammenfassung von all dem, was bereits im Hauptteil gesagt worden ist. Insgesamt sollte darauf geachtet werden, dass nicht dieselben Formulierungen erneut zum Einsatz kommen. Stattdessen sollte klar und prägnant formuliert und das Wichtigste in Kurzform dargestellt werden. Trotzdem sollte auf wichtige Details kurz eingegangen werden. Am Ende ist das Fazit einer wissenschaftlichen Arbeit genauso Aushängeschild wie die Einleitung zu Beginn.

Der Schluss sollte erst dann geschrieben werden, wenn der Rest der Arbeit vollständig fertiggestellt worden ist. Idealerweise lässt man sich weiterhin genug Zeit, die richtigen Formulierungen zu finden, um dafür zu sorgen, dass das Fazit die Arbeit abrundet und wirklich die wichtigsten Aspekte und Ausblicke einschließt.

Häufige stilistische Fehler beim Schreiben des Fazits einer Bachelorarbeit

Natürlich gibt es einige häufige Fehler, die sich gerne in die Schlussbetrachtung der Bachelorarbeiten einschleichen, dazu gehören:

  • „Persönliches Fazit“, d.h. Eigene Meinung, Eigenbegutachtungen
  • Appelle an den Leser
  • Langatmige Ausführungen
  • Wiederholungen aus dem Hauptteil
  • Reißerische Formulierungen oder
  • Das Schmälern der eigenen Leistung.

Was genau das bedeutet, wollen wir im Folgenden ausführlicher erklären. Diese Stilblüten finden sich allerdings häufig im Fazit und sollten in jedem Fall vermieden werden.

Unter Eigenbegutachtungen versteht man Formulierungen wie beispielsweise auf diese Art und Weise konnten wertvolle Ergebnisse gefunden werden, oder aus dieser lückenlosen Argumentation geht klar hervor. Diese Art der Beurteilung hört sich zwar beim ersten Betrachten schön an, allerdings ist es nicht Aufgabe des Erstellers, die eigene Leistung zu bewerten. Diese Aufgabe fällt dem Begutachter zu. Somit sollten solche Formulierungen im Fazit einer Bachelorarbeit in jedem Fall vermieden werden.

Natürlich ist man stolz auf die Arbeit und würde gerne sehen, dass ähnliche Forschung weiterbetrieben wird, allerdings sollten aufdringliche Appelle vermieden werden. Stattdessen kann auf noch offengebliebene Fragen hingewiesen werden.

Weiterhin sollten unbedingt langatmige Ausführungen vermieden werden oder gar Teile aus dem Hauptteil übernommen werden. Das Fazit ist da, um Ergebnisse kurz zusammenzufassen, allerdings nicht dafür, die gesamte Arbeit in Kurzform zu präsentieren. Nur die wichtigsten Aspekte werden erneut in der Konklusion (Conclusion – im Englischen) einer Bachelorarbeit aufgegriffen.

Das Fazit muss nicht mehr das Interesse des Lesers erwecken, dementsprechend sollte neutral und wissenschaftlich formuliert werden. Die Wissenschaftssprache ist nicht reißerisch, auch wenn Missstände oder Probleme angesprochen werden nicht.

Letztlich sollte keinesfalls die eigene Leistung geschmälert werden. Ist die Arbeit wissenschaftlich verfasst worden, ist das, was gesagt wurde, ausreichend belegt, auf Formulierungen wie „in der Hoffnung, eine Tendenz darlegen zu können“ oder „Mit dem Vorsatz, dies ausreichend belegt zu haben“, sollte somit vollständig verzichtet werden. Sie bringen dem Leser keinen Mehrwert und erzeugen schlimmstenfalls das Gefühl, dass der Ersteller selbst nicht von seiner eigenen Arbeit überzeugt ist.

Checkliste für das Fazit der Bachelorarbeit

  • Beantwortung der Forschungsfrage aus der Einleitung
  • Überblick über die wichtigsten Ergebnisse
  • Keine neuen Interpretationen oder Ergebnisse
  • Es wurde darauf verzichtet, im Fazit zu zitieren und Beispiele anzugeben
  • Fakten werden im Präsens dargestellt
  • Verweise auf die eigene Arbeit wurden im Perfekt oder Präteritum formuliert
  • Die eigene Arbeit wird kritisch hinterfragt
  • Das Fazit endet mit einem Ausblick

Häufig gestellte Fragen

Das Fazit ist der letzte ausformulierte Teil der Bachelorarbeit. Es gibt Antwort auf die Forschungsfrage, die zu Beginn der Arbeit gestellt wurde und stellt kurz und knapp die wichtigsten Erkenntnisse aus der Bearbeitung dar.

Grundsätzlich kommen die folgenden Aspekte in das Fazit einer Bachelorarbeit:
– Wesentliche Aussagen aus der Arbeit / Zusammenfassung der Erkenntnisse
– Antwort auf die Forschungsfrage / Das Ergebnis der Arbeit
– Kritische Würdigung
– Die Aussichten und Folgen der Ergebnisse
– Ausblick in die Zukunft.

Die Faustregel ist, dass das Fazit zwischen 5 – 10 % der Gesamtlänge der Arbeit umfassen sollte. Es kann allerdings sein, dass Universitäten hausinterne Regeln über die Länge haben, deshalb ist es wichtig, sich beim eigenen Fachbereich zu informieren.

Das Fazit in der Bachelorarbeit dient dazu, sich noch einmal mit der Arbeit und den Ergebnissen auseinanderzusetzen. Durch die Beantwortung der Forschungsfrage aus der Einleitung bildet sich so der Rahmen für die wissenschaftliche Arbeit. So ist es dem Ersteller möglich, einen Ausblick in die Zukunft zu geben und Ansätze für weitere Forschung darzulegen.

Idealerweise beginnt das Fazit mit einem Bezug auf eine Problemstellung aus der Einleitung der Bachelorarbeit. Durch das Aufgreifen dieser Problematik wird ein Rahmen gebildet, der sich um den gesamten Hauptteil legt. Im Folgenden kann dann der Lösungsweg skizziert und dargestellt werden.

Grundsätzlich ist das Zitieren im Fazit natürlich nicht verboten. Ziel dieses Teils der Arbeit ist allerdings das Zusammenfassen und Präsentieren der selbst gewonnenen Erkenntnisse, wobei nicht auf andere Quellenangaben zurückgegriffen werden muss.

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