Viele Studierende unterschätzen den Ergebnisteil ihrer Bachelorarbeit. Dabei zeigt sich gerade in diesem Kapitel, wie sauber die eigene Untersuchung tatsächlich durchgeführt wurde. Dieser Artikel richtet sich an alle Studierenden, die ihre Forschungsergebnisse strukturiert darstellen möchten.
Sie erfahren, wie der Ergebnisteil aufgebaut ist, welche Formulierungen sich bewährt haben und wwelche typischen Fehler dabei häufig auftreten und wie man sie vermeiden kann. Wenn beim Schreiben Unsicherheiten entstehen, kann professionelles Bachelorarbeit-Ghostwriting von StudiBucht eine hilfreiche Unterstützung sein.
Welche Inhalte gehören in den Ergebnisteil einer Bachelorarbeit?
Im Ergebnisteil jeder empirischen Bachelorarbeit werden die in der Forschung erhobenen Daten präsentiert, ohne sie bereits zu bewerten oder zu interpretieren. Häufig wird dieser Bestandteil auch als Ergebniskapitel oder Resultateteil bezeichnet. Der Umfang richtet sich nach der Komplexität der jeweiligen Untersuchung und beträgt in der Regel zwischen 5 und 15 Prozent der gesamten Abschlussarbeit.
Folgende Elemente gehören in den Ergebnisteil einer wissenschaftlichen Arbeit:
- Bezug zur Forschungsfrage: Eine kurze Erinnerung an das Forschungsziel schafft den inhaltlichen Rahmen für die anschließende Darstellung.
- Bereinigte Daten: Dargestellt werden ausschließlich aufbereitete und gefilterte Daten. Die Rohdaten gehören zum Anhang.
- Visualisierungen: Tabellen, Diagramme und Grafiken machen komplexe Zusammenhänge auf einen Blick greifbar.
- Bezug zu den Hypothesen: Jede aufgestellte Hypothese wird anhand der Daten entweder bestätigt oder widerlegt.

Wer sich ein professionelles Ergebnisteil für die Bachelorarbeit als Beispiel erstellen lassen möchte, ist mit StudiBucht deutlich besser beraten als mit einer KI. Ein realer Experte versteht die Methodik, liefert ein Ergebnis, das wissenschaftlichen Standards standhält und keine Plagiate enthält.
Dasselbe gilt für umfangreichere Projekte: Auch wer eine Master-Thesis schreiben lassen möchte, profitiert von individueller Fachbegleitung, die kein Algorithmus ersetzen kann.
Forschungsergebnisse und Diskussion – wo genau verläuft die Grenze?
Beide Kapitel beziehen sich auf dieselben Daten, erfüllen jedoch grundlegend verschiedene Funktionen. Der Ergebnisteil beschreibt, was die Untersuchung hervorgebracht hat. Die Diskussion ordnet diese Befunde ein und bewertet sie. Wer die Grenze zwischen beiden Kapiteln sauber zieht, zeigt, dass die gesamte Auswertung der Bachelorarbeit methodisch durchdacht ist.
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Merkmal |
Ergebnisteil |
Diskussion |
|---|---|---|
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Perspektive |
objektiv, deskriptiv |
interpretativ, wertend |
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Zeitform |
Präteritum / Perfekt |
Präsens |
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Leitfrage |
„Was kam bei der Untersuchung heraus?“ |
„Was bedeuten diese Befunde?“ |
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Inhalt |
Daten, Zahlen, Muster, Visualisierungen |
Einordnung, Vergleich mit Fachliteratur, Limitationen |
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Eigene Meinung |
nicht zulässig |
ausdrücklich erwünscht |
So erkennen Sie den Unterschied in der Praxis:
Falsch (Interpretation im Ergebnisteil): „72 % der Befragten gaben an, soziale Medien täglich zu nutzen. Dies zeigt, dass soziale Medien einen festen Platz im Alltag junger Erwachsener eingenommen haben und klassische Medien zunehmend verdrängen.“
Richtig (reine Ergebnisdarstellung): „72 % der Befragten gaben an, soziale Medien täglich zu nutzen. 18 % nutzten diese mehrmals pro Woche, während 10 % eine seltenere Nutzung angaben (siehe Abbildung 4).“
Eine klare Faustregel lautet: Sobald ein Satz das Wort „weil“, „vermutlich“ oder „daraus folgt“ enthält, hat er im Ergebnisteil nichts verloren.
Struktur des Ergebnisteils je nach Forschungsansatz: qualitativ oder quantitativ?
Nicht jeder Ergebnisteil folgt demselben Schema. Wie die Daten aufbereitet und präsentiert werden, hängt maßgeblich von der gewählten Forschungsmethode ab. Eine quantitative Studie erfordert einen anderen Aufbau als eine qualitative Untersuchung. Genau hier entstehen in der Praxis häufig Unsicherheiten.
Das gilt nicht nur für Bachelorarbeiten, sondern in noch stärkerem Maße für Dissertationen, in denen die methodischen Anforderungen an den Ergebnisteil deutlich höher liegen. Wer bei einer Doktorarbeit auf fachliche Begleitung setzen möchte, findet über eine hochwertige Ghostwriter-Dissertation gezielte Unterstützung.
Variante A: Ergebnisse einer quantitativen Untersuchung darstellen
Die quantitativen Forschungsergebnisse basieren auf messbaren Daten – Zahlen, Statistiken, Häufigkeiten, statistische Kennwerte. Ziel ist es, diese Daten so aufzubereiten, dass Muster und Zusammenhänge klar erkennbar werden.
Ein bewährter Aufbau sieht folgendermaßen aus:
Zunächst werden die wichtigsten Merkmale der Stichprobe zusammengefasst: Umfang, demografische Verteilung und gegebenenfalls der Rücklauf. Dieser Überblick schafft die Grundlage für alle weiteren Darstellungen.
Darauf aufbauend folgen Mittelwerte, Standardabweichungen, Häufigkeitsverteilungen und Prozentangaben. Tabellen und Diagramme eignen sich hier besonders gut, um große Datenmengen übersichtlich darzustellen.
Sobald die deskriptiven Befunde stehen, werden die Ergebnisse der hypothesenprüfenden Verfahren berichtet – etwa t-Tests, Korrelationen oder Regressionsanalysen. Dabei werden Teststatistik, p-Wert und Effektstärke angegeben, ohne das Ergebnis zu bewerten.
Abschließend wird jede zuvor formulierte Hypothese einzeln aufgegriffen und anhand der Daten entweder bestätigt oder verworfen. Eine knappe, sachliche Formulierung reicht an dieser Stelle aus.
Beispiel: „Die Korrelationsanalyse ergab einen signifikanten positiven Zusammenhang zwischen der täglichen Lernzeit und der Prüfungsleistung (r = 0,43; p < 0,01). Hypothese 1 konnte somit bestätigt werden.“
Variante B: Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung darstellen
Die qualitativen Ergebnisse in der Bachelorarbeit beruhen auf nicht-numerischen Daten. Dazu gehören Interviews, Beobachtungen oder Textanalysen. Der Ergebnisteil ordnet die gewonnenen Erkenntnisse thematisch und belegt sie mit ausgewählten Zitaten oder Textpassagen.
In der Praxis wird der Ergebnisteil häufig nach folgendem Muster aufgebaut:
Zu Beginn wird kurz dargelegt, welches Material ausgewertet wurde: Anzahl der Interviews, durchschnittliche Dauer, Art der Transkription und das gewählte Auswertungsverfahren, etwa die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring.
Auf dieser Basis werden die Ergebnisse entlang der gebildeten Kategorien präsentiert. Jede Kategorie erhält eine kurze Beschreibung, die erläutert, welche Inhalte sie umfasst und wie häufig sie im Material auftrat.
Um die Kategorien greifbar zu machen, werden zentrale Aussagen der Befragten als direkte Zitate eingebunden. Sie dienen als Nachweis und veranschaulichen die Befunde – ersetzen aber niemals die eigene Darstellung.
Abschließend werden die wichtigsten Erkenntnisse gebündelt, ohne sie bereits zu deuten. Der Fokus liegt darauf, wiederkehrende Muster und Auffälligkeiten sichtbar zu machen.
Beispiel: „In neun von zwölf Interviews wurde die fehlende Vereinbarkeit von Studium und Erwerbstätigkeit als zentrale Belastung genannt. Befragte Person 4 formulierte dies folgendermaßen: ‚Ich habe ständig das Gefühl, dass die Zeit für beides nicht reicht‘ (Interview 4, Pos. 38).“
Nützliche Formulierungen und fertige Textbausteine für den Ergebnisteil
Wer vor einem leeren Dokument sitzt, sucht oft nach dem richtigen Einstieg in einen Absatz. Die folgenden Textbausteine von der Ghostwriting-Agentur StudiBucht schaffen Abhilfe.
Verweise auf Abbildungen und Tabellen korrekt einbinden
Abbildungen und Tabellen stehen im Ergebnisteil nie für sich allein. Jede Visualisierung wird im Fließtext kurz erläutert.
- „Abbildung 3 zeigt die Verteilung der Antworten auf die Frage nach …“
- „Wie aus Tabelle 5 hervorgeht, lag der Mittelwert bei …“
- „Die Ergebnisse der Häufigkeitsanalyse sind in Tabelle 2 zusammengefasst.“
- „Ein Vergleich der beiden Gruppen wird in Abbildung 6 grafisch dargestellt.“
- „Der in Abbildung 1 erkennbare Unterschied betrifft vor allem …“
Wichtig ist dabei: Die Visualisierung ergänzt den Text, ersetzt ihn aber nicht. Der Fließtext sollte die zentrale Aussage der Grafik oder Tabelle in Worten wiedergeben.
Trends, Muster und Entwicklungen sprachlich beschreiben
Quantitative Forschungsergebnisse enthalten häufig Veränderungen über Zeit, Gruppenunterschiede oder auffällige Verteilungen.
- „Im Untersuchungszeitraum zeigte sich ein kontinuierlicher Anstieg von … auf …“
- „Der Anteil sank von 45 % im ersten Erhebungszeitraum auf 29 % im zweiten.“
- „Zwischen den beiden Gruppen ließ sich ein deutlicher Unterschied feststellen.“
- „Auffällig war, dass die Werte in der Altersgruppe 18–24 erheblich über dem Durchschnitt lagen.“
- „Es zeichnete sich ein Muster ab, bei dem höhere Werte in Variable A mit niedrigeren Werten in Variable B einhergingen.“
- „Während Gruppe A überwiegend zustimmende Angaben machte, fiel das Antwortverhalten in Gruppe B heterogener aus.“
Interviewergebnisse wissenschaftlich wiedergeben
In qualitativen Arbeiten werden Aussagen der Befragten in den Fließtext eingebettet. Dabei gilt: Zitate belegen eine Erkenntnis, stehen aber nie ohne einordnenden Kontext.
- „Die Mehrheit der Befragten gab an, dass …“
- „Ein wiederkehrendes Thema in den Interviews war …“
- „Befragte Person 7 beschrieb die Situation folgendermaßen: ‚…‘ (Interview 7, Pos. 52).“
- „Dieser Aspekt wurde in insgesamt acht von zwölf Interviews thematisiert.“
- „Vereinzelt wurde auch eine gegenteilige Einschätzung geäußert. So betonte Befragte Person 3: ‚…‘ (Interview 3, Pos. 21).“
- „Aus den Aussagen ließ sich ein durchgängiges Muster ableiten: …“
Achten Sie darauf, Zitate nicht aneinanderzureihen, sondern sie stets in eigene Formulierungen einzubetten.
Von den Ergebnissen zur Hypothese überleiten
Am Ende eines Ergebnisabschnitts wird der Bezug zur jeweiligen Hypothese hergestellt. Diese Überleitung ist rein deskriptiv. Die Interpretation folgt erst in der Diskussion.
- „Auf Grundlage der dargestellten Ergebnisse lässt sich Hypothese 1 bestätigen.“
- „Die erhobenen Daten stützen die Annahme, dass …“
- „Hypothese 2 konnte anhand der vorliegenden Daten nicht bestätigt werden.“
- „Die Ergebnisse weisen in die Richtung der aufgestellten Hypothese, erreichen jedoch nicht das festgelegte Signifikanzniveau.“
- „Zusammenfassend zeigen die Daten, dass Hypothese 3 teilweise gestützt wird: Während sich der vermutete Zusammenhang für Variable A bestätigte, blieb er für Variable B aus.“
Den Ergebnisteil schreiben – eine Anleitung in vier Schritten
Der Ergebnisteil wirkt oft wie eine reine Wiedergabe von Zahlen und Fakten. Die folgenden vier Schritte verwandeln Ihre erhobenen Daten in ein klar strukturiertes Ergebniskapitel.
Drei Tipps von Experten für einen Ergebnisteil, der überzeugt
Ein überzeugendes Ergebnis der Bachelorarbeit entsteht nicht allein durch korrekte Zahlen und saubere Tabellen. Oft sind es kleine Details, die den Unterschied zwischen einer durchschnittlichen und einer ausgezeichneten Forschung ausmachen.

Wenn Sie sich zusätzlich an einem professionellen Muster orientieren möchten, können Sie eine Vorlage für die Hausarbeit kaufen. Das spart Zeit und gibt eine verlässliche Struktur vor, an der sich der eigene Ergebnisteil ausrichten lässt.
FAQ zum Thema „Bachelorarbeit und Ergebnisteil”
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Mia Müller
Artikelautor / Ghostwriterin
Seit Dezember 2013 habe ich erfolgreich zahlreiche Studierende bei ihren Projekten begleitet. Mit meiner Leidenschaft für das Schreiben und meinem akademischen Hintergrund bin ich in der Lage, Hausarbeiten, Bachelorarbeiten, Diplomarbeiten, Essays und Referate auf höchstem Niveau zu verfassen.













