Schriftliche wissenschaftliche Arbeiten sind ein untrennbarer Teil jedes Studiums geworden, der nicht nur zeitaufwendig, sondern auch mit vielen Herausforderungen verbunden ist. Wissenschaftliches Schreiben dient dazu, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen. Während dieser Auseinandersetzung entwickeln Sie Ihre Gedanken, wählen passende Worte, teilen viele Ideen mit. Obgleich dieser Prozess einigen Studierenden Freude bereitet, erscheint er trotzdem als anstrengend und kompliziert. Das Schreiben wissenschaftlicher Texte fällt keinem sofort leicht, diese Fähigkeit sollen Sie während des Studiums beherrschen, deshalb können Sie Ihre Seminararbeiten als Schreibübungen ansehen. StudiBucht kann Ihnen dabei behilflich sein und verraten, worauf Sie achten müssen. In diesem Artikel finden Sie alle notwendigen Informationen über Seminararbeiten und erfahren, wie Sie Ihre Seminararbeit erfolgreich schreiben.

Allgemeine Übersicht

Die Seminararbeit wird als eine im Rahmen eines Seminars verfasste Arbeit betrachtet, die ein wissenschaftliches Thema abhandelt und als schriftliche Prüfungsleistung abgegeben wird. Bei der Verfassung der Seminararbeit ist es notwendig, bestimmte Vorgaben zu beachten, die vom Fachgebiet und von den Anforderungen der Hochschule abhängen. Diese wissenschaftliche Arbeit wird während des Semesters geschrieben und ist 10-30 Seiten lang.

Warum werden Seminararbeiten geschrieben?

  1. Sie lernen, ein wissenschaftliches Thema selbstständig zu bearbeiten.
  2. Jede Seminararbeit bereitet Sie auf Ihre zukünftige Bachelor- und/oder Masterarbeit vor.
  3. Während des Schreibens beginnen Sie, komplexe Begründungen zu verstehen, um diese schließlich in der Seminararbeit reduzieren und mit eigenen Worten neuformulieren zu können.
  4. Sie entwickeln die Fähigkeit, sich mit größeren Zusammenhängen auseinanderzusetzen, um die in den schriftlichen Arbeiten verwendete Literatur kritisch zu bewerten.
  5. Sie gewöhnen sich an formelle Anforderungen, die an schriftliche Arbeiten gestellt werden.
  6. Sie befassen sich mit der zeitlichen Planung Ihrer Arbeit, denn ein fester Zeitrahmen hilft, Zeitverschwendung zu vermeiden. Auf solche Weise bleiben Sie die ganze Zeit motiviert und Ihre Effektivität wird höher.

Hinweise zum Schreiben einer perfekten Seminararbeit

Das Studium ist ein langer und interessanter Prozess mit zahlreichen Hürden, die Studierende überwinden, um neue Kenntnisse zu erwerben. Jedes Semester befassen Sie sich mit einer langen Liste von wissenschaftlichen Arbeiten. Wenn eine Seminararbeit diesmal Ihr Ziel ist und Hilfe beim Schreiben benötigt wird, sind Sie bei StudiBucht genau richtig, denn wir haben für Sie einige Hinweise zum Schreiben Ihrer Seminararbeit gesammelt.

Aller Anfang ist schwer. Themenwahl

Zuerst sollten Sie sich für ein passendes Thema entscheiden, denn Sie verfügen über eine riesige Themenvielfalt. Achten Sie bitte darauf, dass das gewählte Thema dem Inhalt der Arbeit und der Fragestellung entsprechen sollte. Das Thema kommt auch auf das Seminar an, in dem Sie die Arbeit verfassen, d. h. Ein bestimmtes Thema kann im Seminar ausgewählt und weiterentwickelt werden, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Sie sollten das Thema genau bestimmen und eingrenzen, damit Ihre ausgiebige Literaturrecherche erfolgreich verläuft. In einigen Fällen vergeben Dozenten selbst ein Thema für ihre Studierenden. Nicht zu übersehen ist, dass die Anforderungen an Seminararbeiten von Dozent zu Dozent unterschiedlich sind.

Literaturrecherche

Wenn Sie ein tolles Thema gefunden und eine passende Fragestellung gewählt haben, beginnt dann Ihre Literaturrecherche, die diese Fragestellung beantworten sollte. Eine ausführliche Literaturrecherche gehört zum Schreiben jeder wissenschaftlichen Arbeit. Gefundene Literatur unterstützt Sie, wenn Sie Ihren wissenschaftlichen Text verfassen, strukturieren und gliedern. Da Sie im Rahmen eines Seminars arbeiten, steht Ihnen auch die Literaturliste des Seminars zur Verfügung. Weitere Internetrecherche kann behilflich sein, Universitätsseiten passen dabei am besten. In Bibliothekskatalogen oder sogar in digitalen Katalogen können interessante Quellen gefunden werden. Sie dürfen aber nicht über Literaturverzeichnissen und Fachzeitschriften vergessen.
Sobald Sie sich mit der ausgewählten Literatur und dem aktuellen Forschungsstand vertraut gemacht haben, sollten Sie Ihre Seminararbeit tüchtig angreifen, indem Sie sich mit dem Exposé und der Gliederung beschäftigen. Das Exposé, auch Disposition oder Proposal, ist eine Grundlage der Seminararbeit, Ihre vorläufige Skizze, die eine Themavorstellung, eine Gliederung und einen Zeitplan enthält. Der Umfang des Exposés für eine Seminararbeit ist maximal 5 Seiten.

Der äußere Aufbau der Seminararbeit

  1. Deckblatt
  2. Inhaltsverzeichnis/ Gliederung
  3. Textteil (Einleitung, Hauptteil, Fazit)
  4. Literaturverzeichnis
  5. Anhang
  6. Eidesstattliche Erklärung

Deckblatt

Ein gutes Deckblatt sollte übersichtlich und klar gegliedert sein, keine Fehler enthalten und einen guten Eindruck auf Dozenten machen. Jedes Deckblatt enthält bestimmte Angaben und viele Hochschulen haben alle notwendigen Informationen für Seminararbeiten in einem Leitfaden gegeben. Es gibt keine Seitenzahl auf dem Deckblatt, aber das Deckblatt wird mitgezählt und bekommt «eine unsichtbare Seitenzahl».

Folgende Beispiele für das Deckblatt der Seminararbeiten stehen Ihnen zur Verfügung. NB: Manchmal hat ein Dozent oder eine Hochschule bzw. Universität eigene Anforderungen.

Seminararbeit deckblatt № 1

Seminararbeit deckblatt № 2

Ihr Deckblatt sollte folgende Informationen enthalten:

  • Universitäts- oder Hochschulangaben (Name der Universität/ Hochschule, Fakultät, Studiengang, Fachbereich; Name des Professors oder Dozenten, der Ihr Seminar hält, und selten Name des Zweitprüfers)

  • Ihre persönlichen Angaben (Vor-, Nachname, Kontakte, Semesterzahl, Matrikelnummer)

  • Angaben zum Seminar (Name des Seminars, Titel der Seminararbeit)

  • Abgabetermin

  • Bearbeitungszeit

Gliederung und Inhaltsverzeichnis der Seminararbeit

Die Gliederung der Seminararbeit ist Ihr Start beim Schreiben, der aber ohne konkrete Fragestellung unmöglich ist, d. h. in erster Linie bestimmen und grenzen Sie das Thema ein, dann folgt die Literaturrecherche, während der Sie interessante und auffällige Ideen, Gedanken, Zitaten aufschreiben. Auf solche Weise wird eine Fragestellung entwickelt, die möglichst präzise sein sollte, damit Sie einen roten Faden in das ganze Schreiben einbauen. Der roten Faden bestimmt den Aufbau der Arbeit und selbstverständlich die Gliederung. Sie entwerfen eine vorläufige Struktur der Arbeit, die dem Schreiben jeder wissenschaftlichen Arbeit vorausgeht. Diese Etappe hilft, während des ganzen Prozesses den roten Faden zu befolgen. Aus der Gliederung entwickelt sich später das Inhaltsverzeichnis, in dem Sie alle Bestandteile der Aufbau außer dem Deckblatt notieren: Jedes Kapitel und Unterkapitel, das Literaturverzeichnis und der Anhang der Seminararbeit bekommen entsprechende Seitenzahlen.

Formale Gliederung Seminararbeit Beispiel:

  1. Einleitung
  2. Hauptkapitel
    1. Unterkapitel
    2. Unterkapitel
  3. Hauptkapitel
    1. Hauptkapitel
    2. Hauptkapitel
  4. Hauptkapitel
    1. Hauptkapitel
      1. Unterkapitel
      2. Unterkapitel
    1. Hauptkapitel
  5. Schlusskapitel
  6. Literaturverzeichnis

Textteil einer wissenschaftlichen Arbeit

Jede wissenschaftliche Arbeit hat eine Einleitung, einen Haupt- und einen Schlussteil in ihrem Aufbau. Der Hauptteil ist der längste Teil, deshalb wird er in mehrere Kapitel gegliedert, die dem Inhalt entsprechende Überschriften bekommen. Die Einleitung und das Fazit sind in der Regel nicht so umfangreich und werden ohne mehrere Kapitel geschrieben.

Einleitung

Wie eine wissenschaftliche Arbeit begonnen wird, kann darauf deuten, wie der restliche Teil verläuft, deshalb messen Sie der Einleitung besondere Bedeutung bei. Sie sollte sowohl einen Überblick über die Arbeit, ihren Aufbau geben als auch besonderes Interesse des Lesers wecken. In der Einleitung erklären Sie, warum nämlich dieses Thema gewählt wurde, warum es relevant und/oder aktuell ist, welcher Bezug zu den aktuellen Forschungen oder Ereignissen es gibt und mit welchen Fragen Sie sich auseinandersetzen. Sie erläutern die Fragestellung, die in Ihrer Seminararbeit betrachtet und beantwortet wird. Sie beschreiben das Ziel der Arbeit und erwähnen die Methoden, die dabei anzuwenden sind. Der Seitenumfang der Einleitung beträgt etwa 10 % der ganzen Seminararbeit.

Hauptteil

Der Hauptteil wird gerade nach der Einleitung platziert und hier befassen Sie sich mit der in der Einleitung präsentierten Fragestellung, um diese zu untersuchen und schließlich zu beantworten. Dabei sollten Sie eine bestimmte Schlussfolgerung ziehen und zum Fazit kommen. Dementsprechend können wir behaupten, dass der Hauptteil eine Brücke zwischen der Einleitung und dem Fazit baut. Dem Inhalt nach wird er als den größten und umfangreichsten Teil der Seminararbeit angesehen, der etwa 80 % der Gesamtarbeit ausmacht. Beachten Sie, dass alle Kapitel der Seminararbeit sachlich geschrieben, miteinander stilistisch und logisch verbunden sein sollten, sodass Sie und der Leser den roten Faden verfolgen.

Fazit

Das Fazit ist der Schlussteil der Seminararbeit. Es soll genauso groß sein wie die Einleitung und wird normalerweise im Präsens geschrieben. Das Fazit dient dazu, die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit zusammenzufassen, die wesentlichen Informationen des Hauptteils zu präsentieren und die Schlussfolgerungen aus dem Hauptteil zu ziehen. Das Fazit steht in engem Zusammenhang mit der Einleitung, denn es sollte die Fragestellung aus dem ersten Textteil beantworten und keine neuen Argumente ins Feld führen. Im Fazit können Sie auch weitere eventuelle Forschungsmöglichkeiten erwähnen.

Literaturverzeichnis

Der schwerste inhaltliche Teil ist vorbei, demnach machen Sie sich an das Literaturverzeichnis. In diesem Part der Seminararbeit geben Sie Ihre Literaturquellen an: gelesene, zitierte Literatur oder mündliche Aussagen. Anders gesagt, das Literaturverzeichnis beinhaltet alle genutzten, zitierten und in Fußnoten gesetzten Quellen, damit man diese nachverfolgt und überprüft. Es ist auch Ihr Beweis, dass Sie sich mit einer ausgiebigen Literaturrecherche beschäftigt haben, auf der Ihre wissenschaftliche Arbeit basiert. Das Literaturverzeichnis befindet sich am Ende der Arbeit zwischen dem Fazit und dem Anhang. Alle angegebenen Quellen müssen alphabetisch nach den Nachnamen der Autoren geordnet werden. Dieser Prozess kann manchmal überflüssig wirken, aber das Literaturverzeichnis ist ein Mittel, mit dem Sie Plagiate vermeiden könnten.

Anhang

Der Anhang umfasst wichtige Informationen, die auf das Thema, die Art der Arbeit angewiesen sind und den Hauptteil ergänzen. Der Anhang kann ein Bestandteil der wissenschaftlichen Arbeit sein, wird aber nur dann verwendet, wenn Sie wichtige Hintergrundinformationen erwähnen möchten, die mit der wissenschaftlichen Arbeit verbunden sind und das Verstehen des Hauptteils erleichtern. Sofern Sie sich für einen Anhang entschieden haben, sollten Sie ihn in das Inhaltsverzeichnis einbauen. Statistiken, Tabellen, Texte der Interviews, Grafiken, Abbildungen usw. finden im Anhang ihren Platz. Wie oben angegeben, ein Anhang ist kein Muss, aber einige relevante Informationen sollten im Anhang einer Seminar-, Haus-, Bachelor- oder Masterarbeit erwähnt werden.

Eidesstattliche Erklärung der wissenschaftlichen Arbeiten

Die eidesstattliche Erklärung oder Eigenständigkeitserklärung ist Ihre Versicherung, dass Sie eine wissenschaftliche Arbeit selbstständig verfasst und ein Plagiat ausgeschlossen haben. Sie versichern, dass alle Angaben glaubwürdig sind und alle Quellen im Literaturverzeichnis angegeben werden. Die eidesstattliche Erklärung ist gewöhnlich ein Bestandteil der Seminararbeiten, der am Ende der Arbeit zu finden ist.

Das sollten Sie beim wissenschaftlichen Schreiben beachten

Eine fabelhafte wissenschaftliche Arbeit sollte nicht nur über einen perfekten Inhalt verfügen, sondern auch richtig geschrieben werden. Es versteht sich als selbst, dass Sie formale Vorgaben und wissenschaftlichen Stil einhalten, damit Ihre Seminararbeit ideal aussieht.

Formale Vorgaben

Während des Schreibens einer wissenschaftlichen Arbeit sollten Sie unbedingt bestimmte formale Vorgaben berücksichtigen, die gewöhnlich als „Leitfaden zur Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit“ auf der Webseite Ihrer Hochschule/ Universität dargestellt werden. Sie vermitteln einen Überblick über die an wissenschaftliche Texte gestellten Anforderungen. In dem Fall, wenn Sie keinen Leitfaden gefunden haben, ziehen Sie allgemeine formale Standards in Betracht:

Seitengröße
DIN A4 Hochformat
Schrift
Times New Roman oder Arial
Seitengröße
12 pt, für Tabellen – 10 pt
Schriftfarbe
schwarz
Seitenzahlen
in der Kopf- oder Fußzeile
Zeilenabstand
1,5-zeilig
Seitenränder
oben, unten und links sind 2,5-3 cm; rechts: 3-4 cm
Textausrichtung
Blocksatz
Überschriften
erkennbar, fett gedruckt

NB: Obgleich oben dargestellte Vorgaben als universal und allgemeingültig gelten können, Sie sollten beachten, dass einige Abweichungen jedoch möglich sind, deshalb fragen Sie Ihren Betreuer danach.

Der wissenschaftliche Schreibstil ist das A und O für Ihre Arbeit

Der wissenschaftliche Schreibstil unterscheidet sich stark von der Alltagssprache. Was ist darunter zu verstehen? Sollte man komplizierte Sätze mit zahlreichen Fremdwörtern formulieren? Nein, Sie schreiben so, dass Ihre Arbeit den Leser nicht abschreckt, denn Ihre Gedanken sollten verstanden werden. Wir möchten Sie auf folgende Regeln hinweisen:

  • Verfassen Sie kurze Sätze in der Gegenwart.
  • Beachten Sie korrekte Rechtschreibung und Zeichensetzung.
  • Schließen Sie Füllwörter aus (irgendwie, eigentlich, natürlich usw.).
  • Verzichten Sie auf Metaphern und formale Redewendungen.
  • Schreiben Sie sachlich.
  • Drücken Sie sich möglichst präzise aus.
  • Verwenden eindeutige und klare Begriffe dem Thema entsprechend.
  • Begrenzen Sie die Zahl der Fremdwörter.
  • Benutzen Sie neutrale Formulierungen.

Korrekturlesen ist Ihr letzter Schritt

Das Schreiben ist zum Ende gekommen, Ihre fertige Seminararbeit liegt auf dem Tisch und die Abgabe steht bevor. Wir geben Ihnen einen unerwarteten Rat: Vergessen Sie Ihr Schaffen für ein paar Tage, um sich etwas auszuruhen. Mit neuen Kräften machen Sie sich an die Korrektur der Arbeit, um Grammatik, Rechtschreibung und Interpunktion zu überprüfen. Es ist wünschenswert, die Arbeit nach dem Vier-Augen-Prinzip zu kontrollieren und einem Lektorat zu unterziehen. Mit Hilfe von diesen zwei Mitteln können Sie sich vergewissern, dass alles tadellos erstellt wurde. StudiBucht bietet Ihnen kompetentes Lektorat und ein Plagiatscheck an, Sie können sogar die ganze Arbeit bei uns schreiben lassen. Fragen Sie unverbindlich ein und wir nehmen Ihnen alle Sorgen!

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