In der heutigen digitalen Welt sind Internetquellen ein zentraler Bestandteil wissenschaftlicher Arbeiten, auch wenn sie je nach Anforderungen der jeweiligen Hochschule oder Universität nur einen gewissen Anteil der Quellen ausmachen sollten. Wenn Sie also eine Internetseite zitieren, eine Webseite zitieren oder eine Quellenangabe Internet korrekt erstellen möchten, ist die richtige Vorgehensweise entscheidend für die Qualität Ihrer Arbeit.
Fehlerhafte Angaben können nicht nur die Glaubwürdigkeit mindern, sondern auch zu Plagiatsvorwürfen führen. Das kann schwerwiegende Konsequenzen für den Erfolg Ihrer Arbeit haben und deshalb ist es wichtig, die Regeln genau zu kennen und sie gewissenhaft anzuwenden. In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie Sie Internetquellen richtig angeben, welche Unterschiede es gibt und erhalten Beispiele, die Ihnen als Orientierung dienen. Wenn Sie auch nach dem Lesen dieses Artikels noch Schwierigkeiten damit haben, können Sie auch Ihre Bachelorarbeit schreiben lassen.

Unterschiedliche Arten von Internetquellen – Die sollten Sie beim Zitieren von Internetquellen kennen
Auch wenn man oftmals gerne alle Internetquellen in eine Schublade schiebt, ist nicht jede Internetquelle gleich. Diese Unterscheidung ist besonders wichtig, da sich die Anforderungen beim Internetquellen zitieren je nach Art der Quelle erheblich unterscheiden. Im Folgenden erläutern wir die wichtigsten Quellentypen und deren spezifische Zitieranforderungen ausführlich:
Die Quellenangabe – Welche Bestandteile der Internetquellen im Text sind unerlässlich
Eine vollständige Quellenangabe Internetseite besteht aus mehreren Elementen, die je nach Zitierstil unterschiedlich angeordnet werden. Im Folgenden erläutern wir die einzelnen Bestandteile in einem Überblick.
Verfasser der Inhalte – Autoren und Herausgeber
Der Name des Autors oder Herausgebers ist die Grundlage jeder Quellenangabe. Wenn kein Autor angegeben ist, wird die Organisation oder der Betreiber der Website genannt. Bei mehreren Autoren sollten alle genannt werden, sofern dies der Zitierstil vorsieht. Bei Herausgebern wird dies entsprechend gekennzeichnet.
Titel – Beitrag, Publikation oder Artikel
Der Titel muss exakt übernommen werden. Bei längeren Titeln empfiehlt sich eine klare Abgrenzung durch Anführungszeichen oder Kursivschrift, je nach Zitierstil. Der Titel gibt den genauen Inhalt der Quelle wieder und ist daher unverzichtbar.
Website – Name zur genauen Identifikation
Die Angabe des Website-Namens ist besonders wichtig, wenn Sie eine Internetseite zitieren. Sie zeigt, wo die Quelle veröffentlicht wurde, und hilft dem Leser, die Quelle schnell zu finden. Bei großen Portalen oder wissenschaftlichen Datenbanken wird der Name der Plattform angegeben.
Veröffentlichungsdatum
Das Datum der Veröffentlichung einer Online-Publikation oder von Social Media Beiträgen ist entscheidend, da Internetquellen sich im Gegensatz zu Printmedien schnell ändern können. Falls kein Datum vorhanden ist, wird „o.D.“ (ohne Datum) oder nur das Veröffentlichungsjahr angegeben. Es empfiehlt sich, das Datum möglichst genau anzugeben, um die Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten.
Datum des letzten Zugriffs, URL und DOI
Diese drei Angaben sind ganz besonders wichtig, wenn es darum geht, eine Internetquelle richtig zitieren zu können. Sie sind die Grundlage für eine korrekte Nachvollziehbarkeit und damit auch unbedingt notwendig, um Plagiatsvorwürfe zu vermeiden.
Internetquellen zitieren – Fußnote oder im Text
Das Zitieren von Internetquellen im Text erfolgt je nach Zitierstil und unterscheidet sich grundlegend, da jeder Stil seine Besonderheiten hat. Die Art und Weise und Form, wie Quellen, darunter auch Internetquellen im Text zitiert werden, unterscheidet sich je nach Zitierstil. Achten Sie dabei aber auch immer auf die spezifischen Anforderungen für den Bachelor und die Abschlussarbeit an Ihrer Hochschule oder Universität zu Printquellen und Internetquellen, um Probleme bezüglich Plagiaten zu vermeiden.
Grundsätzlich gilt:
Direktes Zitat: Wortgetreu mit Anführungszeichen und Quellenangabe. Es ist wichtig, das Zitat exakt wiederzugeben und die Quelle unmittelbar zu nennen.
Indirektes Zitat: Sinngemäß wiedergegeben, mit Hinweis auf die Quelle. Hier wird der Inhalt in eigenen Worten zusammengefasst, die Quelle bleibt jedoch erkennbar.
Beispiel: (Müller, 2023) oder [vgl. Schmidt, 2022].

Je nach Zitierstil und Zitation können die Angaben im Text variieren, z. B. mit Seitenzahlen, Kapitelangaben oder anderen Verweisen. Es ist beim Internetquellen zitieren außerdem wichtig, darauf zu achten, dass das Format die ganze Arbeit durchgängig beibehalten wird, um eine Plagiatsprüfung zu bestehen.
Wie werden Internetquellen im Literaturverzeichnis aufgeführt
Im Literaturverzeichnis müssen alle verwendeten Internetquellen vollständig aufgeführt werden. Dabei gelten folgende Regeln, egal ob Sie eine Bachelorarbeit oder Doktorarbeit schreiben lassen oder selbst schreiben:
Eine sorgfältige Gestaltung des Literaturverzeichnisses ist entscheidend für die wissenschaftliche Qualität der Arbeit zur Veröffentlichung
Musterbeispiele – die gängigen Zitierstile
In einer wissenschaftlichen Arbeit ist es essenziell, die verwendeten Quellen korrekt und einheitlich zu zitieren. Dabei gibt es verschiedene Zitierstile, die sich in Aufbau, Reihenfolge und Formatierung der Quellenangaben unterscheiden. Im Folgenden finden Sie praxisnahe Musterbeispiele für die gängigsten Zitierstile, die Ihnen als Orientierung dienen, um Internetquellen richtig und stilgerecht anzugeben. Diese Beispiele helfen Ihnen, die formalen Anforderungen der jeweiligen Zitierweise zu verstehen und sicher anzuwenden oder Sie können Ihre Hausarbeit schreiben lassen.

APA-Zitierweise
Der APA-Stil ist besonders in den Sozialwissenschaften verbreitet und zeichnet sich durch klare, strukturierte Quellenangaben aus.
Der Stil sieht wie folgt aus: Autor, A. A. (Jahr). Titel des Beitrags. Name der Website. URL
Harvard-Zitierweise
Der Harvard-Stil ist ein Autor-Jahr-System, das häufig in den Natur- und Sozialwissenschaften verwendet wird und eine einfache Nachvollziehbarkeit der Quellen ermöglicht.
Diese Zitierweise sieht wie folgt aus: Autor Nachname, Initialen (Jahr): Titel. Verfügbar unter: URL (Zugriff am: Datum).
MLA-Zitierweise
Der MLA-Stil wird vor allem in den Geisteswissenschaften genutzt und legt Wert auf präzise Angaben zum Autor und Veröffentlichungsdatum.
Der Stil sieht wie folgt aus: Autor Nachname, Vorname. „Titel des Beitrags.“ Website, Veröffentlichungsdatum, URL.
Chicago-Zitierweise
Der Chicago-Stil bietet zwei Varianten, hier wird die Fußnoten- und Literaturverzeichnisvariante vorgestellt, die häufig in Fachgebieten wie Geschichte und Literatur verwendet wird.
Die Zitierweise sieht wie folgt aus: Autor Nachname, Vorname. „Titel des Beitrags.“ Website. Veröffentlichungsdatum. URL.
Deutsche Zitierweise mit Kurzbeleg in Fußnoten
Die deutsche Zitierweise mit Kurzbelegen in Fußnoten ist besonders in den Geisteswissenschaften gebräuchlich und verwendet kurze Quellenangaben direkt im Text.
Die deutsche Zitierweise sieht wie folgt aus: Autor oder Autorin, Titel, Website, Datum, URL.
Tipp von Wissenschaftlern
Hier ein paar Tipps von Wissenschaftlern für das korrekte Zitieren von Internetquellen:

Aus dem Internet Quellen zitieren ist eine unverzichtbare Kompetenz für Studierende, Ghostwriter und Wissenschaftler. Ob Sie eine Website zitieren, eine Quellenangabe Internet erstellen oder eine Internetquelle zitieren, die richtige Vorgehensweise schützt vor Fehlern und stärkt die wissenschaftliche Qualität Ihrer Arbeit. Ein Masterarbeit Ghostwriter erfüllt diese Anforderungen mit Präzision. Mit den hier vorgestellten ausführlichen Beispielen und Tipps können Sie aber auch selbst sicherstellen, dass Ihre Arbeit den akademischen Standards entspricht und Sie Ihre Quellen korrekt und nachvollziehbar angeben.
Häufig gestellte Fragen
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Mia Müller
Artikelautor / Ghostwriterin
Seit Dezember 2013 habe ich erfolgreich zahlreiche Studierende bei ihren Projekten begleitet. Mit meiner Leidenschaft für das Schreiben und meinem akademischen Hintergrund bin ich in der Lage, Hausarbeiten, Bachelorarbeiten, Diplomarbeiten, Essays und Referate auf höchstem Niveau zu verfassen.















